Probefliegen

Certification: EN/LTF C

SECTOR – For Your Perfect Day

Der SECTOR ist ein leistungsstarker Sportklasse-Streckenflügel mit relativ geringer Streckung, hoher real erfliegbarer Leistung und einem feinen Handling. Wie der MENTOR in der Standardklasse ist der SECTOR der Kilometerfresser in der Sportklasse.

SECTOR – für deinen perfekten Streckenflugtag!

Die Inspiration – der Kilometerfresser in der Sportklasse. Seit fast einem Jahrzehnt gilt der MENTOR als das Maß der Dinge in der in der XC Standardklasse (EN-B) und gewinnt alles, was es zu gewinnen gibt. Beim SECTOR verfolgen wir den selben Ansatz – nur eben in der Sportklasse (EN-C): Eine geringe Streckung (5,92) schafft die Basis für viel passive Sicherheit und für ein Vertrauen vermittelndes Flugverhalten. Gepaart mit präzisem Handling bietet der SECTOR eine beeindruckende real erfliegbare Leistung.

Leistung im Vergleich. Seit Jahren geben wir keine absoluten Leistungswerte mehr an. Stattdessen vergleichen wir neue mit bewährten Schirmmodellen. Für den SECTOR ergaben Vergleichsflüge eine um 0,7 bis 0,8 verbesserte Gleitzahl gegenüber dem MENTOR 5 – bei sehr flacher Polare und einem sehr hohen Top-Speed. Er übertrifft auch klar den TRITON 2. Der SECTOR braucht keinen Vergleich zu scheuen.

Thermikflug – ausgewogen und unkompliziert. Schon unmittelbar nach dem Start fällt dem Piloten die kompakte Kappe mit hohem Wohlfühlfaktor auf. Das setzt sich beim Kurvenflug fort: Bei kurzen Steuerwegen und sehr moderatem Steuerdruck werden alle Bremsleinen-Inputs direkt und präzise umgesetzt. Ob die Thermik großräumig und schwach oder klein und kräftig aufsteigt, ist dem SECTOR egal. Er nimmt alle Radien und Schräglagen gut an. Ausgewogenheit und Unkompliziertheit sind seine Stärken.

Real erfliegbare Leistung – Vertrauenssache. Was nützt eine hohe Leistung morgens bei Windstille, wenn die bewegte Luft an Hammertagen den Schirm „aus der Bahn“ wirft. Nicken, Rollen oder ein zu stark in sich arbeitender Schirm reduzieren die Leistung. Die Stärke des SECTOR ist die real erfliegbare Leistung – wie auch beim MENTOR. Er liegt auch bei kräftiger Thermik satt in der Luft. Ebenfalls vom MENTOR geerbt hat der SECTOR die Vollgasfestigkeit. Einem Streckenpiloten vermittelt der SECTOR viel Vertrauen – eine ganz wichtige Voraussetzung für richtig weite Flüge!

Probefliegen

Anforderungen

Die technischen Daten des SECTOR liegen genau zwischen denen von MENTOR 5 und TRITON 2.

Dasselbe gilt für die Anforderungen an den Piloten: Wer seinen MENTOR sicher im Griff hat und sich mehr Leistung sowie mehr „C-Feeling“ beim Handling wünscht, wird den SECTOR lieben.

Bei Fragen zum richtigen Schirmmodell bzw. der passenden Größe ist dein NOVA-Händler der richtige Ansprechpartner!

In flight

Niedriges Gewicht – kompaktes Packmaß

Der SECTOR wiegt in Größe M (Gewichtsbereich 90–110 kg) nur 4,4 kg! Er bewegt sich damit fast im Bereich spezieller Leichtgewichtsschirme. Dennoch haben wir hier keinen radikalen Leichtbau umgesetzt. Das Innenleben wurde festigkeitsanalytisch optimiert und abgespeckt (Triple Tape-Diagonalen). Die Traggurte sind „normal“, aber eben leicht und schmal gebaut. Beim Tuch setzen wir auf einen klugen Mix aus Langlebigkeit und niedrigem Gewicht. Dadurch eignet sich der SECTOR auch für Hike & Fly oder fürs Biwakfliegen.

Der SECTOR kommt natürlich mit dem vollen NOVA-Garantie- und Servicepaket. https://www.nova.eu/de/service/

Weitere Konstruktionsdetails

Diagonal Tape Ribs sorgen für eine stabile Struktur bei geringem Gewicht (wie beim PHANTOM).

Automatische Schränkungsveränderung beim Betätigen des Beschleunigers. Die äußere A-Leine ist über eine Umlenkung aufgehängt. Das heißt im Schnellflug werden die inneren A-Leinen voll beschleunigt, die äußeren nur um 50 %. Dies bringt eine höhere Kappenstabilität und weniger Gierbewegungen.

Low Drag Brake: Sehr wenige Leinenmeter an der Bremse sorgen für eine optimale Kombination aus geringem Luftwiderstand und präzisem Handling.

Easy Packing: Viele Sportklasseschirme sind heute aufwändige Konstruktionen mit langen Stäbchen und zahlreichen anderen Verstärkungen. Für den SECTOR gilt jedoch weiterhin das NOVA-Motto: „Keep paragliding simple.“ Außer den knickunempfindlichen Nylon-Stäbchen an der Anströmkante konnten wir weitere empfindliche Versteifungen vermeiden. Der SECTOR verlangt nicht nach einem Zellenpacksack.

Impressionen

Peter Gebhard, NOVA-Importeur in Italien, X-Alps Finisher (2013 Platz 5) und ehemaliger PWC-Teilnehmer nach Testflügen in den Dolomiten:

„Startet easy, fliegt, steigt und dreht gut! Die Bremse beschreibe ich als eher kurz gehalten (für einen C-Schirm) mit mittleren Bremsdruck.“

Features

Das Wichtigste

  • Niedrige Streckung – hohe real erfliegbare Leistung
  • Kurze Steuerwege und mittlerer Bremsdruck
  • Ausgewogenes Thermikflugverhalten mit außergewöhnlich gutem Steigen
  • Leichtbauweise – kleines Packmaß, niedriges Gewicht, verbesserte Starteigenschaften

Technologie

Technische Daten

Materialien

Service

Speedbrake Riser

Farben

Customise your wing

Dieses 3D-Modell hilft dir, näherungsweise das Erscheinungsbild einer Sonderfarbe zu erkennen. Bitte beachte, dass die Farben in der Praxis vom 3D-Modell abweichen können. Bitte kontaktiere bei Fragen einen NOVA-Partner oder uns unter vasb@abin.rh.

FAQ

Die Bremse ist ein zulassungsrelevantes Bauteil – Veränderungen können sich auf die Flugeigenschaften und auf Extremflugmanöver auswirken. Unter diesem Aspekt raten wir von Veränderungen dringend ab. Wichtig ist, dass die Bremse ausreichend Leerweg aufweist, ehe sie greift. Dies ist wichtig, damit der Schirm beim Beschleunigen nicht von selbst zu bremsen beginnt. Darüber hinaus kostet eine Bremse mit Vorbremsung Leistung und beeinflusst die Ausleitung von Kappenstörungen, etwa die Öffnung von Klappern oder die Ausleitung eines Sackflugs.

Die Leistungsdaten hängen stark vom Widerstand des Piloten und damit verknüpft mit dessen Sitzhaltung und verwendetem Gurtzeug ab. Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen, beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen. Wir selbst ermitteln nie absolute Leistungsdaten sondern vergleichen mit Referenzschirmen. Aus diesen Gründen veröffentlichen wir keine Leistungsdaten.

Wie man die Bremse hält, ist eine Frage persönlicher Präferenzen – die Haltung wirkt sich jedoch markant auf das Handling und die Flugeigenschaften aus. Wir von NOVA empfehlen eine halbe Wicklung: Man nimmt den Bremsgriff dazu in die Handfläche und wickelt die Bremsleine in einer halben Umdrehung um die Hand, sodass die Bremsleine den Handschuh zwischen Daumen und Zeigefinger wieder verlässt. Dies verkürzt den Bremsweg um rund 20 Zentimeter, was sich positiv auf das Feedback auswirkt: Einerseits spürt man so den direkten Zug der Bremsleine; andererseits fühlt man in dieser höheren Armstellung besser die Reaktionen, die der Schirm vermittelt. Vom Bremsen ohne Wickeln raten wir der schlechteren Ergonomie wegen ab. Ausgenommen davon sind natürlich Gleitstrecken oder andere Flugphasen, bei denen ein direktes Handling über die Bremse nicht von Bedeutung ist. Achtung: Wer von ungewickelt auf eine halbe Wicklung umstellt, muss den verkürzten Bremsweg mit einberechnen.

Einfachheit ist unser Grundsatz. Unsere Schirme können, müssen jedoch nicht in einem Zellpacksack verstaut werden. Alle unsere Gleitschirme können im Prinzip in den Packsack gestopft werden. Wenn man den Schirm stark komprimiert, ist es empfehlenswert, die Stäbchen nicht unnötig stark zu knicken. Dies gilt vor allem bei längerer Lagerung. Darüber hinaus raten wir einen sorgsamen Umgang mit dem Gleitschirm an.

Tücher, Leinen und alle weiteren Bestandteile werden intensiven Erprobungstests unterzogen, bevor wir sie in der Serienproduktion verwenden. Wir testen die Tücher nicht nur auf Alterungsbeständigkeit (höhere Porosität oder verringerte Reißfestigkeit durch UV-Strahlung oder Abrieb), sondern auch auf mechanische Stabilität, etwa auf Dehnung. Zur Qualitätssicherung nehmen wir auch während der Serienproduktion regelmäßig Stichproben.

Bei den ersten Flügen werden neue Leinen erstmals einer Belastung ausgesetzt. Durch diese Belastung kommt es zu leichten Dehnungen und Schrumpfungen. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit dem Hersteller der Leinen oder der Verarbeitungsqualität – ab Werk sind alle Nova-Gleitschirme innerhalb sehr geringer Toleranzen getrimmt und vorgedehnt. Zum Ausgleich dieses Dehnens beziehungsweise Schrumpfens empfehlen wir, den Schirm bereits nach 10 bis 20 Flugstunden zum NTT (NOVA Trim Tuning) zubringen – allerspätestens nach einem Jahr. Nach den ersten 10 bis 20 Stunden bleiben die Leinenlängen in der Regel jedoch weitgehend konstant. Zur Ausschöpfung des vollen Nutzens des NTT ist seitens Nova jeder Pilot angehalten, seinen Schirm nach 10 bis 20 Flugstunden zur Überprüfung zu bringen.

Trocken, nicht zu eng gepackt und wenn möglich ohne große Temperaturschwankungen – dies sind die Bedingungen, in denen sich unsere Gleitschirme wohl fühlen. Bitte den Schirm nie feucht einlagern. Auch große Hitze – etwa im Auto – sollte wenn möglich gemieden werden. Etwaigen Schmutz keinesfalls mit chemischen Reinigungsmitteln und/oder Bürsten entfernen.

Am besten an einen kompetenten NOVA-Händler. Gibt es in deinem Land keine Flugschulen, ist der Importeur der richtige Ansprechpartner. Eine Übersicht über unser Händler- und Distributionsnetzwerk findest du hier. Natürlich kannst du dich bei speziellen Fragen auch gerne an uns wenden.