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Hochleister-Performance mit Low-B-Anspruch (EN/LTF B)

PHANTOM – Eine neue Ära im Gleitschirmsport

Der PHANTOM bietet die Sicherheit eines Basis-Intermediates, und die Performance eines Hochleisters. Möglich macht dies die wahrscheinlich technisch aufwändigste Konstruktion, die je in Serie realisiert wurde.

Erlebe den Fortschritt. Der PHANTOM ist ein Gleitschirm einer neuen, völlig revolutionären Art: Mit ähnlich niedriger Streckung wie der ION und 99 Zellen vereint er die Sicherheit der ION-Klasse mit Hochleister-Performance. Das Handling überzeugt mit ausgeprägter Spurtreue sowie einzigartiger Präzision und Einfachheit.

Maximale Komplexität. 99 Zellen, 804 Needle-eye Ribs und 3200 Aussparungen in Profilen und Diagonalrippen zur Gewichtsreduktion: Der PHANTOM ist der vermutlich komplexeste und technisch aufwändigste Serienschirm aller Zeiten. Mit weit mehr als 3000 Einzelteilen setzt er neue Maßstäbe im Gleitschirmbau.

Kompromisslos genießen. Der PHANTOM ist überwiegend aus leichtem 27-Gramm-Tuch gefertigt. In Verbindung mit der gewichtsoptimierten inneren Struktur wiegt der Schirm in Größe S weniger als 5 kg. Die Kombination aus niedrigem Gewicht und geringer Streckung führt zu maximaler Sicherheit. Nie war so viel Leistung so einfach zu fliegen.

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Anforderungen

Der PHANTOM ist ein Gleitschirm einer völlig neuen Klasse und wie kein anderer Flügel für eine sehr breite Zielgruppe geeignet: Dank seiner hohen passiven Sicherheit und seiner überragenden Leistung ist er sowohl für ambitionierte Gelegenheitspiloten, als auch für anspruchsvolle Streckenflieger das Gerät der Wahl. Der PHANTOM vereint die Vorteile von Low-B-Schirmen und Hochleistern.

Dein NOVA-Partner berät Dich gerne bei Fragen zum PHANTOM!

Gleitschirm neu definiert

Der PHANTOM vereint das Beste aus zwei Welten:
den geringen Anspruch des ION und die hohe Leistung des TRITON.

Kurz und kompakt

Sind Schirme mit vielen Zellen nicht schwierig zu fliegen?
Nein, dies ist ein Irrglaube. Mit einer höheren Zellenzahl steigt zwar das Gewicht, dies konnten wir jedoch durch die Verwendung von leichtem Tuch und strukturanalytisch optimierten Aussparungen kompensieren.

Aber Hochleister mit vielen Zellen sind schwieriger zu fliegen als Einsteigerschirme mit wenigen.
Richtig, aber dies ist auf die höhere Streckung und nicht auf die Anzahl an Zellen zurückzuführen. Zellenzahl und Anspruch stehen nicht in direktem Bezug zueinander.

Warum sorgt eine hohe Zellanzahl für ein Mehr an Leistung?
Je mehr Zellen, desto glatter wird der Flügel - somit sinkt der Widerstand. Die hohe Zellanzahl führt auch zu einem Höchstmaß an Stabilität. Dies kommt in turbulenter Luft ebenfalls der Leistung zugute.

Gab es nicht früher bereits einen PHANTOM von NOVA?
Richtig, 1991. Die Analogie zum Ur-Phantom ist ein Leistungssprung, der damals wie heute beeindruckend ist.

The PHANTOM experience

Der PHANTOM im Detail

Kein Gramm unnötiger Ballast und dennoch höchste technische Komplexität: An jeder Leinenaufhängung leiten bis zu 12 triple tape ribs die Kraft an die benachbarten Profilrippen ab. Dies ermöglicht eine homogene Kraftverteilung im Schirminneren. Die festigkeitsanalytisch positionierten Aussparungen drücken das Gewicht in Größe S auf unter 5kg, wodurch der PHANTOM sogar Hike&Fly-tauglich ist.

Technische Daten

  XS S M L
Zellenzahl 99 99 99 99
Projizierte Spannweite 8,79 9,21 9,62 10,01
Projizierte Fläche 20,25 22,25 24,25 26,24
Projizierte Streckung 3,82 3,82 3,82 3,82
Ausgelegte Spannweite 11,05 11,58 12,09 12,58
Ausgelegte Fläche 23,52 25,84 28,16 30,46
Ausgelegte Streckung 5,19 5,19 5,19 5,19
Leinenlänge 6,49 6,80 7,10 7,38
Gesamtleinenlänge 250 261 273 285
Max. Profiltiefe 2,68 2,81 2,93 3,04
Min. Profiltiefe 0,38 0,40 0,42 0,44
Gewicht 4,8 5 5,25 5,5
Zugelassener Gewichtsbereich 60-90 80-100 90-110 100-130
Zulassung (EN/LTF) B B B B

 

Farben

Racing Green
Rosso Corsa
White Purple

Customise your wing

Dieses 3D-Modell hilft dir, näherungsweise das Erscheinungsbild einer Sonderfarbe zu erkennen. Bitte beachte, dass die Farben in der Praxis vom 3D-Modell abweichen können. Bitte kontaktiere bei Fragen einen NOVA-Partner oder uns unter vasb@abin.rh.

Speedbrake Riser

Der NOVA Speedbrake Riser ist der erste Dreileiner-Tragegurt, mit dem man seinen Gleitschirm nicht nur beschleunigen, sondern auch entschleunigen kann. Das Ziehen an den C-Stammleinen, das Leistung vernichtet, hat somit ein Ende.

Wir empfehlen den Speedbrake Riser für Piloten mit XC-Ambitionen. Wenn entspanntes Genussfliegen, intensives Groundhandling und Soaring deine vorrangige Leidenschaft sind, empfehlen wir den Standard-Riser ohne Speedbrake-Funktion.

Für einen Aufpreis von EUR 60.- zzgl. deiner lokalen Mehrwertsteuer bieten wir dir an, einen PHANTOM um einen Speedbrake Riser upzugraden. Dieses Angebot ist nur für Neuschirme gültig, welche noch nicht ausgeliefert wurden.

Finde mehr heraus über den innovativen Speedbrake Riser ↗

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Lieferumfang

FAQ

Die Bremse ist ein zulassungsrelevantes Bauteil – Veränderungen können sich auf die Flugeigenschaften und auf Extremflugmanöver auswirken. Unter diesem Aspekt raten wir von Veränderungen dringend ab. Wichtig ist, dass die Bremse ausreichend Leerweg aufweist, ehe sie greift. Dies ist wichtig, damit der Schirm beim Beschleunigen nicht von selbst zu bremsen beginnt. Darüber hinaus kostet eine Bremse mit Vorbremsung Leistung und beeinflusst die Ausleitung von Kappenstörungen, etwa die Öffnung von Klappern oder die Ausleitung eines Sackflugs.

Die Leistungsdaten hängen stark vom Widerstand des Piloten und damit verknüpft mit dessen Sitzhaltung und verwendetem Gurtzeug ab. Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen, beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen. Wir selbst ermitteln nie absolute Leistungsdaten sondern vergleichen mit Referenzschirmen. Aus diesen Gründen veröffentlichen wir keine Leistungsdaten.

Wie man die Bremse hält, ist eine Frage persönlicher Präferenzen – die Haltung wirkt sich jedoch markant auf das Handling und die Flugeigenschaften aus. Wir von NOVA empfehlen eine halbe Wicklung: Man nimmt den Bremsgriff dazu in die Handfläche und wickelt die Bremsleine in einer halben Umdrehung um die Hand, sodass die Bremsleine den Handschuh zwischen Daumen und Zeigefinger wieder verlässt. Dies verkürzt den Bremsweg um rund 20 Zentimeter, was sich positiv auf das Feedback auswirkt: Einerseits spürt man so den direkten Zug der Bremsleine; andererseits fühlt man in dieser höheren Armstellung besser die Reaktionen, die der Schirm vermittelt. Vom Bremsen ohne Wickeln raten wir der schlechteren Ergonomie wegen ab. Ausgenommen davon sind natürlich Gleitstrecken oder andere Flugphasen, bei denen ein direktes Handling über die Bremse nicht von Bedeutung ist. Achtung: Wer von ungewickelt auf eine halbe Wicklung umstellt, muss den verkürzten Bremsweg mit einberechnen.

Einfachheit ist unser Grundsatz. Unsere Schirme können, müssen jedoch nicht in einem Zellpacksack verstaut werden. Alle unsere Gleitschirme können im Prinzip in den Packsack gestopft werden. Wenn man den Schirm stark komprimiert, ist es empfehlenswert, die Stäbchen nicht unnötig stark zu knicken. Dies gilt vor allem bei längerer Lagerung. Darüber hinaus raten wir einen sorgsamen Umgang mit dem Gleitschirm an.

Tücher, Leinen und alle weiteren Bestandteile werden intensiven Erprobungstests unterzogen, bevor wir sie in der Serienproduktion verwenden. Wir testen die Tücher nicht nur auf Alterungsbeständigkeit (höhere Porosität oder verringerte Reißfestigkeit durch UV-Strahlung oder Abrieb), sondern auch auf mechanische Stabilität, etwa auf Dehnung. Zur Qualitätssicherung nehmen wir auch während der Serienproduktion regelmäßig Stichproben.

Bei den ersten Flügen werden neue Leinen erstmals einer Belastung ausgesetzt. Durch diese Belastung kommt es zu leichten Dehnungen und Schrumpfungen. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit dem Hersteller der Leinen oder der Verarbeitungsqualität – ab Werk sind alle Nova-Gleitschirme innerhalb sehr geringer Toleranzen getrimmt und vorgedehnt. Zum Ausgleich dieses Dehnens beziehungsweise Schrumpfens empfehlen wir, den Schirm bereits nach 10 bis 20 Flugstunden zum NTT (NOVA Trim Tuning) zubringen – allerspätestens nach einem Jahr. Nach den ersten 10 bis 20 Stunden bleiben die Leinenlängen in der Regel jedoch weitgehend konstant. Zur Ausschöpfung des vollen Nutzens des NTT ist seitens Nova jeder Pilot angehalten, seinen Schirm nach 10 bis 20 Flugstunden zur Überprüfung zu bringen.

Trocken, nicht zu eng gepackt und wenn möglich ohne große Temperaturschwankungen – dies sind die Bedingungen, in denen sich unsere Gleitschirme wohl fühlen. Bitte den Schirm nie feucht einlagern. Auch große Hitze – etwa im Auto – sollte wenn möglich gemieden werden. Etwaigen Schmutz keinesfalls mit chemischen Reinigungsmitteln und/oder Bürsten entfernen.

Am besten an einen kompetenten NOVA-Händler. Gibt es in deinem Land keine Flugschulen, ist der Importeur der richtige Ansprechpartner. Eine Übersicht über unser Händler- und Distributionsnetzwerk findest du hier. Natürlich kannst du dich bei speziellen Fragen auch gerne an uns wenden.