Probefliegen

Der Maßstab unter den XC-Schirmen (EN/LTF B)

MENTOR 4 – Bringt dich weiter

Mehr Technologie, mehr Know-how - mehr Leistung: Der MENTOR 4 ist der nächste Meilenstein in der Klasse der Strecken-Intermediates. Neben seiner über die gesamten Polare gesteigerten Leistung bietet der MENTOR 4 ein verfeinertes Thermik-Handling, eine ausgewogene Rolldämpfung und noch bessere Steigeigenschaften.

Der nächste Meilenstein. MENTOR 1, 2 und 3 waren herausragend in ihrer Klasse. Der MENTOR 4 ist die Fortsetzung dieses Anspruchs, den besten Flügel seiner Klasse zu bauen. Die Leistung stieg im Vergleich zu seinem Vorgänger um mehr als eine halbe Gleitzahl. Der MENTOR 4 bietet damit alles, was ambitionierte Streckenflieger wünschen: Eine beeindruckende Leistung, kombiniert mit einem hohem Maß an passiver Sicherheit. Zahlreiche Titelgewinne und Rekorde sind ein Ausdruck des Erfolgs des Mentor-Konzepts.

Optimiert in allen Belangen. Der MENTOR 4 entstand in Zusammenarbeit mit den XC-Piloten des NOVA Pilots Teams. Die Erfahrungen von Strecken-Profis flossen in die Entwicklungen ein. Unsere Designer und Testpiloten setzten den Input und eigene Erfahrungen in Lösungen um. Resultate daraus sind die verbesserte Rolldämpfung - insbesondere im Schnellflug -; das noch präzisere Handling und eine weitere Verbesserung der Steigeigenschaften. Die höhere Geschwindigkeit des MENTOR 4 verbessert seine Effizienz bei Gegenwind.

Leichter und noch haltbarer. Der MENTOR 4 ist ein gewichtsoptimierter Flügel: Bauteile die geringen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wurden aus moderat-leichten Materialien (Dominico 20D) gefertigt - die Profilnase hingegen besteht aus abriebfestem Tuch. Das Resultat ist ein Flügel, der deutlich leichter ist, gleichzeitig jedoch eine lange bis längere Lebensdauer als sein Vorgänger bietet. Nebeneffekte des reduzierten Kappengewichts sind eine höhere passive Sicherheit – und die Eignung zum Hike & Fly.

Probefliegen

Anforderungen

Der MENTOR 4 ist ein Gleitschirm mit beeindruckender Leistung, der gleichzeitig – in der Hand eines erfahrenen Piloten – ein sehr überschaubares Handling und Extremflugverhalten bietet. Fliegen mit dem MENTOR 4 setzt allerdings ein gewisses Maß an Können voraus. Wenngleich mit EN-B zertifiziert, eignet sich der MENTOR 4 nicht für Fluganfänger und nur sehr bedingt für Wenigflieger.

Bei Fragen zum richtigen Schirm ist dein NOVA-Händler eine gute Ansprechstation!

The MENTOR experience

MENTOR 4 – the benchmark

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Farben

Gold
Lime
Petrol

Customise your wing

Dieses 3D-Modell hilft dir, näherungsweise das Erscheinungsbild einer Sonderfarbe zu erkennen. Bitte beachte, dass die Farben in der Praxis vom 3D-Modell abweichen können. Bitte kontaktiere bei Fragen einen NOVA-Partner oder uns unter vasb@abin.rh.

Größe XXS

Der MENTOR 4 XXS ist als light-Version ausgeführt. Dies verbessert seine Flugeigenschaften und verringert das Gewicht, das bei sehr leichten Personen umso mehr eine Belastung beim Gehen ist. Mehr über den MENTOR 4 light XXS findest du auf dessen Produktseite.

Der empfohlene Gewichtsbereich des XXS erstreckt sich von 55 bis 80 Kilogramm. Zugelassen ist er bis 85 Kilogramm (erweiterter Gewichtsbereich).

Features

Speedbrake Riser

Der NOVA Speedbrake Riser ist der erste Dreileiner-Tragegurt, mit dem man seinen Gleitschirm nicht nur beschleunigen, sondern auch entschleunigen kann. Das Ziehen an den C-Stammleinen, das Leistung vernichtet, hat somit ein Ende.

Für einen Aufpreis von EUR 60.- zzgl. deiner lokalen Mehrwertsteuer bieten wir dir an, einen MENTOR 4 um einen Speedbrake Riser upzugraden. Dieses Angebot ist nur für Neuschirme gültig, welche noch nicht ausgeliefert wurden.

 Finde mehr heraus über den innovativen Speedbrake Riser ↗

Technische Daten

Technologie

Materialien

Service

Best Flights

Lieferumfang

Motor

Der MENTOR 4 wurde laut DGAC (Frankreich) für den Motorflug registriert. Er eignet sich sowohl für den freien, als auch für den motorisierten Flug. Die Zulassungsdokumente findest du unter Downloads.

Speziell für den Motorflug haben wir einen Kombi-Riser mit zwei Einhängepunkten entwickelt1. Dieser erlaubt den Gebrauch mit zwei Einhängehöhen.

1Erhältlich ab Ende April 2016

FAQ

Die richtige Flächenbelastung ist in erster Linie eine Frage persönlicher Vorlieben: Wer ein hohes Maß an Dynamik und Agilität sucht, der sollte unsere Schirme in der oberen Hälfte des Gewichtsbereichs fliegen. Wer das beschauliche Fliegen mit großer Dämpfung schätzt, wird in der Mitte des Gewichtsbereiches und darunter glücklich. Natürlich spielen auch die Flugbedingungen eine große Rolle: Eine hohe Flächenbelastung bringt bei turbulenten, windigen Bedingungen den Vorteil hoher Stabilität, während eine niedrige Flächenbelastung bei schwachem Steigen unschlagbar ist. Die richtige Beladung ist also vor allem eine Frage persönlicher Präferenzen und der Bedingungen, in denen Du überwiegend fliegst. Dein Nova-Händler berät Dich dazu gerne!

Die Bremse ist ein zulassungsrelevantes Bauteil – Veränderungen können sich auf die Flugeigenschaften und auf Extremflugmanöver auswirken. Unter diesem Aspekt raten wir von Veränderungen dringend ab. Wichtig ist, dass die Bremse ausreichend Leerweg aufweist, ehe sie greift. Dies ist wichtig, damit der Schirm beim Beschleunigen nicht von selbst zu bremsen beginnt. Darüber hinaus kostet eine Bremse mit Vorbremsung Leistung und beeinflusst die Ausleitung von Kappenstörungen, etwa die Öffnung von Klappern oder die Ausleitung eines Sackflugs.

Die Leistungsdaten hängen stark vom Widerstand des Piloten und damit verknüpft mit dessen Sitzhaltung und verwendetem Gurtzeug ab. Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen, beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen. Wir selbst ermitteln nie absolute Leistungsdaten sondern vergleichen mit Referenzschirmen. Aus diesen Gründen veröffentlichen wir keine Leistungsdaten.

Wie man die Bremse hält, ist eine Frage persönlicher Präferenzen – die Haltung wirkt sich jedoch markant auf das Handling und die Flugeigenschaften aus. Wir von NOVA empfehlen eine halbe Wicklung: Man nimmt den Bremsgriff dazu in die Handfläche und wickelt die Bremsleine in einer halben Umdrehung um die Hand, sodass die Bremsleine den Handschuh zwischen Daumen und Zeigefinger wieder verlässt. Dies verkürzt den Bremsweg um rund 20 Zentimeter, was sich positiv auf das Feedback auswirkt: Einerseits spürt man so den direkten Zug der Bremsleine; andererseits fühlt man in dieser höheren Armstellung besser die Reaktionen, die der Schirm vermittelt. Vom Bremsen ohne Wickeln raten wir der schlechteren Ergonomie wegen ab. Ausgenommen davon sind natürlich Gleitstrecken oder andere Flugphasen, bei denen ein direktes Handling über die Bremse nicht von Bedeutung ist. Achtung: Wer von ungewickelt auf eine halbe Wicklung umstellt, muss den verkürzten Bremsweg mit einberechnen.

Der ION ist weniger dynamisch als der MENTOR. Der ION richtet sich an jene Piloten, die sich mehr Komfort und ein noch entspannteres Gefühl in der Luft wünschen. Der MENTOR hingegen ist sportlicher.

Einfachheit ist unser Grundsatz. Unsere Schirme können, müssen jedoch nicht in einem Zellpacksack verstaut werden. Alle unsere Gleitschirme können im Prinzip in den Packsack gestopft werden. Wenn man den Schirm stark komprimiert, ist es empfehlenswert, die Stäbchen nicht unnötig stark zu knicken. Dies gilt vor allem bei längerer Lagerung. Darüber hinaus raten wir einen sorgsamen Umgang mit dem Gleitschirm an.

Tücher, Leinen und alle weiteren Bestandteile werden intensiven Erprobungstests unterzogen, bevor wir sie in der Serienproduktion verwenden. Wir testen die Tücher nicht nur auf Alterungsbeständigkeit (höhere Porosität oder verringerte Reißfestigkeit durch UV-Strahlung oder Abrieb), sondern auch auf mechanische Stabilität, etwa auf Dehnung. Zur Qualitätssicherung nehmen wir auch während der Serienproduktion regelmäßig Stichproben.

Bei den ersten Flügen werden neue Leinen erstmals einer Belastung ausgesetzt. Durch diese Belastung kommt es zu leichten Dehnungen und Schrumpfungen. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit dem Hersteller der Leinen oder der Verarbeitungsqualität – ab Werk sind alle Nova-Gleitschirme innerhalb sehr geringer Toleranzen getrimmt und vorgedehnt. Zum Ausgleich dieses Dehnens beziehungsweise Schrumpfens empfehlen wir, den Schirm bereits nach 10 bis 20 Flugstunden zum NTT (NOVA Trim Tuning) zubringen – allerspätestens nach einem Jahr. Nach den ersten 10 bis 20 Stunden bleiben die Leinenlängen in der Regel jedoch weitgehend konstant. Zur Ausschöpfung des vollen Nutzens des NTT ist seitens Nova jeder Pilot angehalten, seinen Schirm nach 10 bis 20 Flugstunden zur Überprüfung zu bringen.

Trocken, nicht zu eng gepackt und wenn möglich ohne große Temperaturschwankungen – dies sind die Bedingungen, in denen sich unsere Gleitschirme wohl fühlen. Bitte den Schirm nie feucht einlagern. Auch große Hitze – etwa im Auto – sollte wenn möglich gemieden werden. Etwaigen Schmutz keinesfalls mit chemischen Reinigungsmitteln und/oder Bürsten entfernen.