Probefliegen

Die Einfachheit des Fliegens (EN/LTF A)

SUSI – Super simple, super safe

Starten, fliegen, wohlfühlen: Der SUSI (Abkürzung für Super Simpel) ist ein Schirm für alle Piloten, für die maximale Einfachheit zählt. Der SUSI ist der Schirm, mit der größten passiven Sicherheit in unserem Sortiment. Er macht das Fliegen wieder einfach.

Einfach fliegen. Der Reiz des Gleitschirmfliegens ist seine Einfachheit: Schirm aus dem Rucksack, Leinen sortieren, los geht's. Der Susi trägt diesem Grundgedanken Rechnung. Mit nur 28 Zellen ist er der einfachste Schirm in unserem Sortiment und diese Einfachheit spiegelt sich auch in seinem Flugverhalten wider: Die Kappe steigt beim Start rasch und ohne zu überschießen über den Piloten. Die Steuerwege sind lang und die Dämpfung ist hoch. Der Susi ist einfach ein Schirm zum Wohlfühlen.

Einfach sicher. Höchstmögliche Sicherheit zu bieten, war das Entwicklungsziel des Susi. Er verfügt über sehr lange Steuerwege bis zum Abriss der Strömung. Bei seitlichen Einkappern erholt sich die Kappe rasch und ohne starkem Wegdrehen. In turbulenten Bedingungen vermittelt der Susi dank seiner hohen Kappendämpfung stets ein sicheres Fluggefühl.

Einfach vielseitig. Hohe passive Sicherheit und eine gute Flugleistung müssen kein Widerspruch sein: Mit dem Susi können selbst kleine Streckenflüge in Angriff genommen werden. Die wahre Stärke des Schirms ist jedoch das Kurbeln in enger Thermik: Dank seiner geringen Streckung und der niedrigen erfliegbaren Geschwindigkeit ist der Susi ein Steigkünstler. Mit ein wenig Übung kann man mit dem Susi selbst Hochleister stehen lassen.

Probefliegen

Anforderungen

Der Susi ist ein Gleitschirm, der maximale Einfachheit bietet und damit im Grunde für jeden Gleitschirmflieger geeignet ist. Es ist uns jedoch ein Anliegen zu betonen, dass hohe passive Sicherheit keineswegs unvernünftiges Handeln und mangelndes, fliegerisches Können (aktives Fliegen) kompensieren kann.

Das SUSI-Erlebnis

Farben

Orange Flux

SUSI-Eindrücke

"[...] Wer wenig fliegt und wer eine niedrige Angstschwelle
hat, dem kommt die Einfachheit, die Dämpfung und die Stabilität
in mehr als einer Weise entgegen. Trotzdem muss natürlich auch ein SuSi-
Pilot vernünftig sein, was die Wahl der Flugbedingungen betrifft. Das sind
die Leute, die sich ganz bewusst aus dem 'Schneller-Höher-Weiter'-Hype
ausklinken aber eh in aller Regel: Relaxte Genusspiloten, die ganz entspannt
eine gute Zeit in der Luft verbringen wollen. Das Leben ist hart genug."

Karl Slzesak, DHV, Referat Sicherheit & Technik

Lese die ganze Geschichte von Klaus' SUSI-Erlebnis ↗

Technische Daten

Materialien

Service

Lieferumfang

FAQ

Die Leistungsdaten hängen stark vom Widerstand des Piloten und damit verknüpft mit dessen Sitzhaltung und verwendetem Gurtzeug ab. Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen, beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen. Wir selbst ermitteln nie absolute Leistungsdaten sondern vergleichen mit Referenzschirmen. Aus diesen Gründen veröffentlichen wir keine Leistungsdaten.

Einfachheit ist unser Grundsatz. Unsere Schirme können, müssen jedoch nicht in einem Zellpacksack verstaut werden. Alle unsere Gleitschirme können im Prinzip in den Packsack gestopft werden. Wenn man den Schirm stark komprimiert, ist es empfehlenswert, die Stäbchen nicht unnötig stark zu knicken. Dies gilt vor allem bei längerer Lagerung. Darüber hinaus raten wir einen sorgsamen Umgang mit dem Gleitschirm an.

Trocken, nicht zu eng gepackt und wenn möglich ohne große Temperaturschwankungen – dies sind die Bedingungen, in denen sich unsere Gleitschirme wohl fühlen. Bitte den Schirm nie feucht einlagern. Auch große Hitze – etwa im Auto – sollte wenn möglich gemieden werden. Etwaigen Schmutz keinesfalls mit chemischen Reinigungsmitteln und/oder Bürsten entfernen.

Die Bremse ist ein zulassungsrelevantes Bauteil – Veränderungen können sich auf die Flugeigenschaften und auf Extremflugmanöver auswirken. Unter diesem Aspekt raten wir von Veränderungen dringend ab. Wichtig ist, dass die Bremse ausreichend Leerweg aufweist, ehe sie greift. Dies ist wichtig, damit der Schirm beim Beschleunigen nicht von selbst zu bremsen beginnt. Darüber hinaus kostet eine Bremse mit Vorbremsung Leistung und beeinflusst die Ausleitung von Kappenstörungen, etwa die Öffnung von Klappern oder die Ausleitung eines Sackflugs.

Wie man die Bremse hält, ist eine Frage persönlicher Präferenzen – die Haltung wirkt sich jedoch markant auf das Handling und die Flugeigenschaften aus. Wir von NOVA empfehlen eine halbe Wicklung: Man nimmt den Bremsgriff dazu in die Handfläche und wickelt die Bremsleine in einer halben Umdrehung um die Hand, sodass die Bremsleine den Handschuh zwischen Daumen und Zeigefinger wieder verlässt. Dies verkürzt den Bremsweg um rund 20 Zentimeter, was sich positiv auf das Feedback auswirkt: Einerseits spürt man so den direkten Zug der Bremsleine; andererseits fühlt man in dieser höheren Armstellung besser die Reaktionen, die der Schirm vermittelt. Vom Bremsen ohne Wickeln raten wir der schlechteren Ergonomie wegen ab. Ausgenommen davon sind natürlich Gleitstrecken oder andere Flugphasen, bei denen ein direktes Handling über die Bremse nicht von Bedeutung ist. Achtung: Wer von ungewickelt auf eine halbe Wicklung umstellt, muss den verkürzten Bremsweg mit einberechnen.

Die richtige Flächenbelastung ist in erster Linie eine Frage persönlicher Vorlieben: Wer ein hohes Maß an Dynamik und Agilität sucht, der sollte unsere Schirme in der oberen Hälfte des Gewichtsbereichs fliegen. Wer das beschauliche Fliegen mit großer Dämpfung schätzt, wird in der Mitte des Gewichtsbereiches und darunter glücklich. Natürlich spielen auch die Flugbedingungen eine große Rolle: Eine hohe Flächenbelastung bringt bei turbulenten, windigen Bedingungen den Vorteil hoher Stabilität, während eine niedrige Flächenbelastung bei schwachem Steigen unschlagbar ist. Die richtige Beladung ist also vor allem eine Frage persönlicher Präferenzen und der Bedingungen, in denen Du überwiegend fliegst. Dein Nova-Händler berät Dich dazu gerne!

Tücher, Leinen und alle weiteren Bestandteile werden intensiven Erprobungstests unterzogen, bevor wir sie in der Serienproduktion verwenden. Wir testen die Tücher nicht nur auf Alterungsbeständigkeit (höhere Porosität oder verringerte Reißfestigkeit durch UV-Strahlung oder Abrieb), sondern auch auf mechanische Stabilität, etwa auf Dehnung. Zur Qualitätssicherung nehmen wir auch während der Serienproduktion regelmäßig Stichproben.

Bei den ersten Flügen werden neue Leinen erstmals einer Belastung ausgesetzt. Durch diese Belastung kommt es zu leichten Dehnungen und Schrumpfungen. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit dem Hersteller der Leinen oder der Verarbeitungsqualität – ab Werk sind alle Nova-Gleitschirme innerhalb sehr geringer Toleranzen getrimmt und vorgedehnt. Zum Ausgleich dieses Dehnens beziehungsweise Schrumpfens empfehlen wir, den Schirm bereits nach 10 bis 20 Flugstunden zum NTT (NOVA Trim Tuning) zubringen – allerspätestens nach einem Jahr. Nach den ersten 10 bis 20 Stunden bleiben die Leinenlängen in der Regel jedoch weitgehend konstant. Zur Ausschöpfung des vollen Nutzens des NTT ist seitens Nova jeder Pilot angehalten, seinen Schirm nach 10 bis 20 Flugstunden zur Überprüfung zu bringen.

Wenngleich der PRION bereits ein sehr hohes Maß an passiver Sicherheit bietet, ist der SUSI nochmals einfacher in der Handhabung. Der SUSI bietet beispielsweise sehr lange Steuerwege, die einen unabsichtlich herbeigeführten Strömungsabriss nahezu ausschließen. Der PRION bietet im Vergleich zum SUSI eine höhere Leistung und ein feineres Handling. Am besten fliegst du beide Schirme und machst dir selbst ein Bild darüber, welcher Flügel dir mehr zusagt.