Probefliegen

Der Erlebnis-Intermediate (EN/LTF B)

ION 5 - Evolution einer Legende

Gutes noch besser machen. Das war unser Ziel bei der Entwicklung des ION 5. Das Resultat ist ein leistungsstarker, leichter und sicherer Schirm, der dich mit noch besserem Handling beeindrucken wird. Ein echter ION eben.

Evolution statt Revolution. Der ION 4 ist der meistgekaufte NOVA-Gleitschirm in diesem Jahrtausend. Die „ION-Klasse“ wurde zum Begriff für den ultimativ vielseitigen Gleitschirm. Sie steht für hervorragende Leistung, ansprechendes Handling und eine hohe passive Sicherheit. Mit dem ION 5 heben wir diese Stärken auf ein neues Niveau.

Handling und Gleitleistung für große Abenteuer. Der ION 5 spricht direkter auf Steuerinputs an, und entlastet den Piloten bei langen Thermikflügen durch den reduzierten Bremsdruck. Der neue Außenflügel und eine grundlegend verbesserte Spannungsverteilung erhöhen die Gleitleistung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich. Die passive Sicherheit und der Anspruch an den Piloten sind auf dem Niveau seines Vorgängers. Damit ist der ION 5 der perfekte Begleiter für entspannte Flüge, auch über mehrere Stunden und hunderte Kilometer.

Leichtgewicht. Wie schon der ION 4, ist auch der ION 5 als Semilight-Schirm konzipiert. Wir haben auf den bewährten Materialmix aufgebaut, aber an großen Teilen des Ober- und am Untersegel das neue Dokdo 20D Tuch eingesetzt. Dieses Tuch ist noch etwas leichter, bei gleichzeitig erhöhter Alterungsbeständigkeit. Der ION 5 ist dadurch mit unter 5 kg (Größe M) Hike&Fly tauglich, ohne dass Du dir Sorgen um seine Langlebigkeit machen musst.

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Film

Anforderung

Der ION 5 ist ein Gleitschirm, der für eine sehr breite Gruppe an PilotInnen geeignet ist. Er bietet einerseits eine sehr hohe passive Sicherheit und ist schulungstauglich (sofern ein EN-B-Schirm in deinem Land für die Schulung zugelassen ist). Andererseits ist seine Leistung beeindruckend hoch, was den ION 5 zu einem Flügel für alle Fälle macht: Er ist Spaß-Flieger, Kurbelwunder, Streckenmaschine, Lehrmeister und softer Akrobat in einem. Er ist damit sowohl für talentierte Einsteiger, als auch für erfahrene Flieger mit Streckenambitionen geeignet. Der Anspruch an den ION-Piloten ist seit mehreren Schirmgenerationen konstant, so auch beim ION 5.

Wissenswertes

  • Der ION wurde, wie der MENTOR, zu einer Klasse seiner selbst – und das aus gutem Grund: Seit Generationen bereits bauen wir Gleitschirme, deren Anspruch stets konstant ist. Was sich stetig verbessert, sind Leistung, Handling und damit der Flugspaß.
  • Neues Design der Außenflügel: Das Profil wurde optimiert, die Flügeltiefe ist verringert und eine zusätzliche Zelle wurde verbaut. Die Summe dieser Maßnahmen erhöht die Gleitleistung.
  • Neueste Tuchgeneration: Das neue DOKDO 20D ist 2g/m^2 leichter und zeigte bei Materialtests eine höhere Alterungsbeständigkeit. (Sowohl in Punkto Festigkeit als auch Porosität.)
  • Neueste Leinenmaterialien: Die PPSLS65 von Liros ist die dünnste ummantelte Leine am Markt und kommt an der Bremse und am Stabilo zum Einsatz. Sie ermöglicht gewohnt einfaches Sortieren bei reduziertem Luftwiderstand.
  • Optimierte Ballooningberechnung: Das Ballooning des Schirms beeinflusst die Stabilität, die Leistung, und das Handling maßgeblich. Der Ion5 profitiert von neuen Modellierungs- und Simulationstools, die ermöglichten, das Ballooning und damit die Spannungsverteilung am Schirm zu verbessern.

In flight

Technologie

Technische Daten

  XXS XS S M L
Zellenzahl 51
Projizierte Spannweite 8,07 8,50 8,90 9,29 9,66
Projizierte Fläche 18,52 20,51 22,49 24,51 26,52
Projizierte Streckung 3,52
Ausgelegte Spannweite 10,67 11,20 11,74 12,26 12,74
Ausgelegte Fläche 22,06 24,31 26,69 29,12 31,44
Ausgelegte Streckung 5,16
Leinendurchmesser 0,7 / 0,8 / 1,0 /1,2 / 1,3
Leinenlänge 6,24 6,57 6,87 7,17 7,46
Gesamtleinenlänge 215 227 239 248 259
Max. Profiltiefe 2,57 2,70 2,82 2,95 3,05
Min. Profiltiefe 0,47 0,50 0,52 0,54 0,56
Gewicht 3,95 4,30 4,65 4,95 5,25
Zugelassener Gewichtsbereich 55-80 70-90 80-100 90-110 100-130
Zulassung (EN/LTF) B B B B B

Materialien

Service

Features

Farben

Melon
Blue
Green
Gold

Customise your wing

Dieses 3D-Modell hilft dir, näherungsweise das Erscheinungsbild einer Sonderfarbe zu erkennen. Bitte beachte, dass die Farben in der Praxis vom 3D-Modell abweichen können. Bitte kontaktiere bei Fragen einen NOVA-Partner oder uns unter vasb@abin.rh.

Lieferumfang

FAQ

Diese Frage hängt vom Einsatzzweck des Schirms ab. Wenn Streckenfliegen deine Leidenschaft ist, ermöglicht der Speedbrake Riser ein effizientes "Gegenbeschleunigen", was deine Gleitleistung verbessert. Gelegenheitsfliegern, Freestylern und fliegenden Wanderern empfehlen wir konventionelle Tragegurte.

Die richtige Flächenbelastung ist in erster Linie eine Frage persönlicher Vorlieben: Wer ein hohes Maß an Dynamik und Agilität sucht, der sollte unsere Schirme in der oberen Hälfte des Gewichtsbereichs fliegen. Wer das beschauliche Fliegen mit großer Dämpfung schätzt, wird in der Mitte des Gewichtsbereiches und darunter glücklich. Natürlich spielen auch die Flugbedingungen eine große Rolle: Eine hohe Flächenbelastung bringt bei turbulenten, windigen Bedingungen den Vorteil hoher Stabilität, während eine niedrige Flächenbelastung bei schwachem Steigen unschlagbar ist. Die richtige Beladung ist also vor allem eine Frage persönlicher Präferenzen und der Bedingungen, in denen Du überwiegend fliegst. Dein Nova-Händler berät Dich dazu gerne!

Die Bremse ist ein zulassungsrelevantes Bauteil – Veränderungen können sich auf die Flugeigenschaften und auf Extremflugmanöver auswirken. Unter diesem Aspekt raten wir von Veränderungen dringend ab. Wichtig ist, dass die Bremse ausreichend Leerweg aufweist, ehe sie greift. Dies ist wichtig, damit der Schirm beim Beschleunigen nicht von selbst zu bremsen beginnt. Darüber hinaus kostet eine Bremse mit Vorbremsung Leistung und beeinflusst die Ausleitung von Kappenstörungen, etwa die Öffnung von Klappern oder die Ausleitung eines Sackflugs.

Die Leistungsdaten hängen stark vom Widerstand des Piloten und damit verknüpft mit dessen Sitzhaltung und verwendetem Gurtzeug ab. Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen, beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen. Wir selbst ermitteln nie absolute Leistungsdaten sondern vergleichen mit Referenzschirmen. Aus diesen Gründen veröffentlichen wir keine Leistungsdaten.

Wie man die Bremse hält, ist eine Frage persönlicher Präferenzen – die Haltung wirkt sich jedoch markant auf das Handling und die Flugeigenschaften aus. Wir von NOVA empfehlen eine halbe Wicklung: Man nimmt den Bremsgriff dazu in die Handfläche und wickelt die Bremsleine in einer halben Umdrehung um die Hand, sodass die Bremsleine den Handschuh zwischen Daumen und Zeigefinger wieder verlässt. Dies verkürzt den Bremsweg um rund 20 Zentimeter, was sich positiv auf das Feedback auswirkt: Einerseits spürt man so den direkten Zug der Bremsleine; andererseits fühlt man in dieser höheren Armstellung besser die Reaktionen, die der Schirm vermittelt. Vom Bremsen ohne Wickeln raten wir der schlechteren Ergonomie wegen ab. Ausgenommen davon sind natürlich Gleitstrecken oder andere Flugphasen, bei denen ein direktes Handling über die Bremse nicht von Bedeutung ist. Achtung: Wer von ungewickelt auf eine halbe Wicklung umstellt, muss den verkürzten Bremsweg mit einberechnen.

Der ION ist weniger dynamisch als der MENTOR. Der ION richtet sich an jene Piloten, die sich mehr Komfort und ein noch entspannteres Gefühl in der Luft wünschen. Der MENTOR hingegen ist sportlicher.

Einfachheit ist unser Grundsatz. Unsere Schirme können, müssen jedoch nicht in einem Zellpacksack verstaut werden. Alle unsere Gleitschirme können im Prinzip in den Packsack gestopft werden. Wenn man den Schirm stark komprimiert, ist es empfehlenswert, die Stäbchen nicht unnötig stark zu knicken. Dies gilt vor allem bei längerer Lagerung. Darüber hinaus raten wir einen sorgsamen Umgang mit dem Gleitschirm an.

Tücher, Leinen und alle weiteren Bestandteile werden intensiven Erprobungstests unterzogen, bevor wir sie in der Serienproduktion verwenden. Wir testen die Tücher nicht nur auf Alterungsbeständigkeit (höhere Porosität oder verringerte Reißfestigkeit durch UV-Strahlung oder Abrieb), sondern auch auf mechanische Stabilität, etwa auf Dehnung. Zur Qualitätssicherung nehmen wir auch während der Serienproduktion regelmäßig Stichproben.

Bei den ersten Flügen werden neue Leinen erstmals einer Belastung ausgesetzt. Durch diese Belastung kommt es zu leichten Dehnungen und Schrumpfungen. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit dem Hersteller der Leinen oder der Verarbeitungsqualität – ab Werk sind alle Nova-Gleitschirme innerhalb sehr geringer Toleranzen getrimmt und vorgedehnt. Zum Ausgleich dieses Dehnens beziehungsweise Schrumpfens empfehlen wir, den Schirm bereits nach 10 bis 20 Flugstunden zum NTT (NOVA Trim Tuning) zubringen – allerspätestens nach einem Jahr. Nach den ersten 10 bis 20 Stunden bleiben die Leinenlängen in der Regel jedoch weitgehend konstant. Zur Ausschöpfung des vollen Nutzens des NTT ist seitens Nova jeder Pilot angehalten, seinen Schirm nach 10 bis 20 Flugstunden zur Überprüfung zu bringen.

Am besten an einen kompetenten NOVA-Händler. Gibt es in deinem Land keine Flugschulen, ist der Importeur der richtige Ansprechpartner. Eine Übersicht über unser Händler- und Distributionsnetzwerk findest du hier. Natürlich kannst du dich bei speziellen Fragen auch gerne an uns wenden.

Trocken, nicht zu eng gepackt und wenn möglich ohne große Temperaturschwankungen – dies sind die Bedingungen, in denen sich unsere Gleitschirme wohl fühlen. Bitte den Schirm nie feucht einlagern. Auch große Hitze – etwa im Auto – sollte wenn möglich gemieden werden. Etwaigen Schmutz keinesfalls mit chemischen Reinigungsmitteln und/oder Bürsten entfernen.

Das NOVA Trim Tuning ist eine optionale Serviceleistung. Wir raten dir an, es durchführen zu lassen; es handelt sich jedoch um kein Muss. Du kannst darauf verzichten und deinen Schirm erst beim NOVA Full Service durchmessen lassen.